Digitaler Urlaubsrückblick Kreta 2015

Uns hat es vor kurzem zwei Wochen nach Kreta verschlagen und wie ein Urlaub im Jahr 2015 so ist, findet er nicht mehr nur ausschließlich offline statt. Der berufliche E-Mail-Account wurde zwar deaktiviert und die privaten Mails auf manuellen Abruf gestellt, aber ansonsten möchte ich auch im Urlaub gar nicht vollständig offline sein. Doch wie in jeder Situation abseits des Alltags, ergeben sich auch im Urlaub vermehrt neue Erkenntnisse, von denen ich im Folgenden einmal einige zusammenfassen werde.

Griechenland und TomTom

Die erste Überraschung erfuhren wir bereits nach der Ankunft am Flughafen: Für @TomTom gehört Griechenland bereits nicht mehr zu Europa. Die App „TomTom Europa“ umfasst zwar von Island bis zum Vatikan alles, inklusive Russland, aber Griechenland nicht. Dafür muss man eine separate App für knapp 50 Euro kaufen. Unnütz zu sagen, dass wir das natürlich nicht gemacht, sondern erst einmal auf Google Maps zurückgegriffen haben. Dabei sollte man allerdings die Satellitenbilder ausschalten, um das Datenvolumen nicht unnötig zu strapazieren. Den restlichen Urlaub haben wir dann nach Gefühl und mit Hilfe einer guten alten Karte gemeistert. Zugegeben, auf einer Insel ist dies relativ einfach, solange man das Meer sieht und sich merken kann, ob man nach Osten oder Westen wollte.

FREE WIFI

Apropos Datenvolumen: Auch wenn die griechische Telefontechnik noch etwas Nachholbedarf hat,

IMG_4976

so drängt sich doch fast an jeder Kneipe ein kostenloses WLAN auf.

IMG_5991

Dabei wurde ich unweigerlich daran erinnert, dass ich endlich einmal meinen Beitrag zur Performance-Optimierung von WordPress-Seiten schreiben wollte. Denn eines merkt man doch sehr schnell: Viele Webseiten sind unsäglich groß und langsam, und das völlig unnötigerweise. Aber da hat der @PRwebcare zum Glück auch schon etwas zu geschrieben: WordPress Performance

Fotos lokal teilen mit PhotoSync

Und damit wären wir auch beim Thema Fotos. In diesen zwei Wochen sind mit drei Geräten insgesamt 2.700 Bilder entstanden. Also gerade einmal 75 gute alte 36er Filme. Nun möchte man ja durchaus auch untereinander Fotos schon einmal austauschen. Glücklicherweise erfreut sich die App PhotoSync immer größerer Beliebtheit und wäre ich nicht bereits vorher von ihr überzeugt gewesen, so wäre ich es jetzt auf jeden Fall. Mit PhotoSync kann man Fotos schlicht und einfach mit fast jedem anderen Gerät teilen, egal ob es sich dabei um ein iOS-, Android- oder Windows-Phone oder einen Mac- oder Windows-Laptop handelt. Dabei erfolgt der Transfer entweder über ein gemeinsames WLAN, z.B. im Hotel oder auch direkt per Bluetooth. Keine Frage, per WLAN geht es natürlich schneller, aber dafür kann ggf. natürlich auch jeder im WLAN mitlesen. Da dies völlig lokal geschieht, sind auch 100 Fotos mal eben schnell übertragen. Dies funktioniert auch mit den neuesten Urlaubsbekanntschaften, ohne dass irgendetwas ausgetauscht werden müsste. Einfach die App auf beiden Geräten starten und rüberschicken. Ein so nahtloser und komfortabler Austausch – ganz ohne Umweg über das Internet – begeistert. Die drei Euro für die mobile Version sind meiner Meinung nach gut investiert.

Tradition vs. Neuland

So ganz auf gute alte Postkarten wollten wir dann doch nicht verzichten und haben auch fleißig welche verschickt. Die meisten davon sind nach 20 Tagen auch tatsächlich angekommen.

IMG_6319

Während der Inhalt auf den Postkarten seit jeher der Gleiche sein dürfte, wie auch @Johannes schon während des Urlaubs bestätigte,

hat sich vor allem der Kontakt mit dem eigenen Umfeld Zuhause geändert. So erhält man gegebenenfalls auch schon einmal eine solche Nachricht, wenn man eine Weile nichts mehr von sich hat hören lassen:

IMG_6001_k

Damit kann ich jedoch bestens leben. Vielleicht habe ich aber auch Glück, weil mein Umfeld verstanden hat, dass es sich jederzeit und auf jedem erdenklichen Wege bei mir melden darf und soll, in der Gewissheit, dass ich nur reagiere, wenn es mir auch gerade passt. Als Nächstes steht noch die Nachlese der Bücher an, die ich während der zwei Wochen verschlungen habe. Der Beitrag dazu folgt hoffentlich die Tage. Dabei handelte es sich um eine Mischung aus richtigem Buch und E-Book. Ganz im Sinne von @DieRabenmuttis-Beitrag über E-Books: Alle Welt liest jetzt E-Books – oder nicht?

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.